Als das Siegel brach, kam der Tod

Die Geschichte

Vor zwanzig Jahren - Das Siegel

Vor etwa zwanzig Jahren stießen Expeditionen im Nordosten der Insel auf alte Ruinen. Zunächst war unklar von wem sie stammten oder welchen Zweck sie erfüllten, doch innerhalb der nächsten zehn Jahre fanden Magier und Gelehrte heraus, dass die Ruinen als eine Art Siegel fungierten und etwas festhielten, was alt und mächtig war. Nähere Untersuchungen brachten jedoch auch zum Vorschein, dass das Siegel alt war und scheinbar zu brechen drohte. Die Magier der Akademien beschlossen das Siegel zu erneuern und das, was auch immer dort festgehalten wurde, auch weiterhin einzusperren, zum Wohl der Bewohner der Insel. Eine kleine Gruppe von Magiern allerdings hatte anderen Pläne, denn die Inschriften der Ruinen sprachen auch von unendlicher Macht, wenn man das, was dort ruhte, beherrschen konnte. Es kam wie es kommen musste: Die Siegel wurden gebrochen.
Doch statt etwas zu erwecken, was sich kontrollieren ließ, öffnete sich ein Tor - und die Invasion Naivaras und damit 'der große Krieg' begann.

Vor zehn Jahren - Der Krieg

Unwissentlich hatten die Magier ein Portal geöffnet, aus dem nun die schlimmsten Alpträume hervorbrachen. Monster aus den Vorstellungen der Menschen, fleischgewordene Ängste, fielen über die Insel herein und vernichteten innerhalb eines Jahres fast alles. Die Menschen der Insel schlossen sich zusammen und traten gemeinsam gegen das Übel an - doch es waren einfach zu viele.
Tausende verloren innerhalb des nächsten Jahrzehnts ihr Leben.
Nur die vier großen Städte konnten sich wehren - Incaria, Goldfels, Khalef und Corrad - und dienen seit dem als Barrikaden und Festungen gegen die Schrecken. Noch immer ist das Tor offen und noch immer nehmen die Horden der Monster kein Ende. Im Verlauf unzähliger Schlachten veränderten sich Bereiche der Insel, wurden unbewohnbar und von seltsamen Phänomenen heimgesucht. Die drei größten dieser Orte sind die Ewige Leere im Nordosten, die Diamantfelder im Südosten und die Pestwüste in der Mitte der Insel. Doch es gibt überall solche magisch verseuchten Orte - genau so wie es auf der gesamten Insel Ruinen alter Städte und Dörfer gibt.

Heute - Zwei Fronten

Nach all den Jahren des Krieges und der immerwährenden Gefahr scheint es, als stünden die Magier der Akademie in Khalef endlich kurz vor dem Durchbruch: Es heißt sie hätten Hinweise auf den Ort gefunden, an dem sich Informationen finden lassen, wie man das Tor verschließen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass sie nach Teilnehmern für eine Expedition suchen, um diesen Ort zu finden. Allerdings ist nicht jeder von den Handlungen der Akademie begeistert. In vielen der Überlebenden steckt Misstrauen oder sogar Hass gegenüber denen, die mit der Magie umgehen können - denn sie haben all das Leid erst gebracht. Und so scheinen sich die Fronten nun auch innerhalb der Menschen zu verhärten und die noch immer existierenden Monster scheinen nicht mehr nur die einzige Bedrohung zu sein...