Alles wissenswerte über die Insel

Die Insel Naivara

Landschaft

Naivara liegt nahe am Äquator und im Jahr gibt es acht bis neun Monate Regenzeit. An den Küsten findet sich immergrüner Regenwald, feucht, schwül und extrem artenreich. Etwas weiter im Innenland findet sich Monsunwald, hier werfen die Bäume in der trockenen Winterzeit ihre Blätter ab, wodurch der Boden noch weitaus dichter und undurchdringlicher bewachsen ist, als im Regenwald. Eine Durchquerung dieses Terrains ist schwer und gefährlich. Den Großteil der Insel machen Feuchtsavannen aus, dessen Vegetation ist den Trocken- und den Regenzeiten angepasst. In den Feuchtsavannen wachsen überwiegend Gräser, wie z. B. Elefantengras, die bis zu 6 Meter hoch werden können. Die Gräser vertrocknen in der Trockenzeit und Bäume kommen nur im leicht geschlossenen Feuchtsavannenwald oder an Flüssen vor. Im Inneren der Insel, bei den Bergketten, finden sich außerdem zwei große Wüsten, da die Berge Regenwolken abfangen und den Niederschlag in den Gebieten verhindern.

Größe und Reisedauer

Naivara hat eine Größe von 150 Kilometern (Nord-Süd) x 275 Kilometern (Ost-West). Man benötigt also ungefähr 30 Tage um von der Nordspitze zur Südspitze zu gelangen und 55 Tage von Ost nach West. Diese sehr lang anmutende Reisedauer liegt an dem Terrain der Insel begründet.

Für allgemeine Reisen gilt: Bei 8 Stunden Marschzeit schafft man
- in der Savanne 30 km
- im Monsunwald 6 km
- im Regenwald 12 km
- in der Wüste 4 km
- im Gebirge (kletternd) 2 km
- auf dem Meer (mit Segelboot) 100 km

Diese teils geringen Entfernungen liegen an schlechten Wegen, Vegetation, Temperaturumstände und den Untergründen, auf denen man sich bewegt. Eine Expedition in den Monsunwald wird aufgrund der dichten Vegetation und der schwülen Luft also wesentlich länger für dieselbe Strecken wie eine in der Savane brauchen.

Reisedauern von Stadt zu Stadt (zu Fuß):
Incaria → Khalef: 5 Tage
Khalef → Goldfels: 13 Tage
Goldfels → Port Corrad: 4 Tage
Port Corrad → Incaria, per Schiff: 7 Tage

Berge

In der Mitte der Insel erhebt sich ein ganzes Bergmassiv, welches im Osten schier unüberwindbar wirkt. Den höchsten Punkt haben die Berge jedoch fast in der Mitte der Gebirgskette - ganze 2700 Meter hoch ist die 'Felsenklaue', wie man den Berg nennt. Doch trotz seiner Größe befindet sich auf den Gipfeln kein Schnee.
Im Osten liegt eine aktive Vulkankette namens Aranos.

Klima

Ob von über 40 °C im tropischen Regelnwald bis hin zu 11 °C auf dem höchsten der Berge - Naivara ist ein warmer Ort. Schnee ist den Bewohnern gänzlich unbekannt, doch dafür sind diese bestens mit saisonalen Monsunen und langen, starken Regenfällen sowie extremen Gewittern vertraut. Auch starke Stürme sind nichts ungewöhnliches, doch egal wie viele Bäume diese Naturgewalten auch ausreißen mögen, die Wildnis auf der Insel scheint unzerstörbar.

Flora und Fauna

Sowohl Flora als auch Fauna sind dominiert von Gift. Insekten erreichen beeindruckende Größen und die meisten Tiere sind zu ihrer Verteidigung entweder verdammt groß oder so klein, dass man sie aufgrund ihrer Schnelligkeit kaum fangen kann - oder sie sind tödlich giftig. Dennoch gibt es auch hier genügend zu Essen, wenn man nur weiß, was man essen kann und was man besser nicht einmal anfasst...
Das Besondere an Naivara ist jedoch, dass durch den Einfluss des Siegels viele Tiere verändert wurden und Wesen aufgetaucht sind, die es vorher nie gab. Sie besitzen nichts natürliches an sich und wirken wie Monster - nicht umsonst nennt die Bevölkerung der Insel sie auch so...
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